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Ein Leben ohne Internet…

Rückblick:

Wir haben das Wochenende der KW 28 im Jahr 2007. Und ich hätte mir nie erträumt welche Probleme dieses Wochenende aufwerfen würde.

Wer wie ich ein technikorientierter Mensch mit permanentem Wissensdrang ist, der immer auf dem aktuellen Stand und zeitnah informiert leben will, kann diesen Beitrag vielleicht verstehen.

Open Source Lizenzen Vergleich 3

Abschliessend zu Teil 1 und 2 von Open Source Lizenzen hier noch mal eine kleine zusammenfassende Übersicht. Alle erwähnten Lizenzen unterstellen für die Software, dass sie ohne Kosten und zeitlich unbegrenzt frei verfügbar ist, sowie deren Quellcode ebenfalls frei verfügbar ist und das Ändern desselben erlaubt ist. Die nachfolgende Tabelle gibt noch einmal Aufschluss über etwaige Grenzen der einzelnen Lizenzen.

Vergleich gängiger Open Source Lizenzen
  Ableitungen müssen wieder frei sein Mischen mit anderer (proprietärer) Software verboten Lizenzinhaber haben spezielle Rechte

Open Source Lizenzen Vergleich 2

Unter den Gesichtspunkten aus Teil 1 zu Open Source Lizenzen ist mittlerweile eine große Anzahl an verschiedenen Lizenzen erschienen. Als einer der bekanntesten dürfte hier die GNU General Public License (GPL) erwähnt werden, unter welcher z.B. der meiste Teil des Betriebssystems Linux, eingeschlossen seiner Desktop-Umgebung KDE, das weit verbreitete OpenOffice.org Office-Paket, sowie zahlreiche Programme (GIMP, Blender) und anderes (MySQL) veröffentlicht wurden. Die GPL erfüllt natürlich die obengenannten Anforderungen an Open Source Software, allerdings unter der Beachtung eines starken Copylefts. Dieses besagt, dass alle abgeleiteten Programme eines unter der GPL stehenden Werkes nur dann verbreitet werden dürfen, wenn diese
ebenfalls zu den Bedingungen der GPL lizenziert werden. Dieses starke Copyleft ist dadurch zu einem der Hauptkritikpunkte geworden. Deshalb wurde, um diesem starkem Copyleft etwas entgegenzuwirken, die Lesser GPL (LGPL) herausgebracht, welche zwar ebenfalls ein Copyleft beinhaltet, allerdings in schwächerer Form. Weitere Kritikpunkte an der GPL selbst betreffen den ideologischen Ton der Präambel (welche nach verbreiteter Annahme selbst jedoch keine rechtliche Wirkung entfaltet) und die Länge der Lizenz.

Open Source Lizenzen Vergleich 1

Möchte man eine Software unter dem Open Source Gedanken der Allgemeinheit zugänglich machen, so empfiehlt es sich, diese unter einer Lizenz zu veröffentlichen. Mittlerweile existieren viele verschiedene Open Source Lizenzen, die im Grunde den gleichen Zweck verfolgen, aber sich doch in gewissen Bereichen unterscheiden.
Grundsätzlich stellen sich einige Anforderungen an Open Source Lizenzen. So ist einer der Kerngedanken die freie Weitergabe der Software, das heißt die Lizenz
darf niemanden daran hindern, die Software zu verkaufen oder innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Software entgeltlich und unentgeltlich weiterzugeben. Der Open Source Gedanke verfolgt natürlich das Offenlegen des Quellcodes und die erlaubte Bearbeitung desselbigen. So muss eine Lizenz das abgeleitete Arbeiten und dessen Distribution mindestens unter derselben Lizenz erlauben. Dabei kann die Integrität des Autoren-Quellcodes verlangt werden, das heißt die Lizenz muss explizit das Verteilen einer modifizierten Version des Originalquellcodes erlauben. Hier kann sie dann verlangen, dass solche Änderungen zu einem neuen Namen oder einer neuen Versionsnummer der Software führen.
Desweiteren darf eine Lizenz natürlich einzelnen Personen oder Gruppen die Nutzung nicht verweigern, sie darf den eigentlichen Verwendungszweck der Software nicht einschränken und sie muss für alle Personen (-gruppen) zutreffen, also für jeden ohne eine etwaige vorhergehende Registrierung oder den Erwerb einer anderen Lizenz erhältlich sein. Letztendlich muss eine Lizenz produkt- und technologieneutral sein und darf andere Software nicht einschränken.