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Web 2.0
Seit geraumer Zeit trifft man beim Surfen im Internet oft auf Begriffe wie RSS, Ajax, Weblog, soziale Netzwerke/Communities, dynamische Homepages und Tags. Dazu kommen bekannte Web2.0 Portale wie Flickr oder Wikipedia. Was steckt dahinter? Und was von Web2.0 kann oder muss man auf modernen Homepages berücksichtigen?
Was ist Web 2.0
Web2.0 ist ein Oberbegriff für neue interaktive Techniken der Homepagegestaltung. Er wurde vom O'Reilly-Verlag geprägt und ist keine standardisierte oder anerkannte Bezeichnung für eine bestimmte Technik oder Vorgehensweise. Man könnte sagen, Web2.0 ist die Bezeichnung der konsequente Weiterentwicklung des Internets hin zu einem komfortableren Internet, mit ähnlichen Möglichkeiten wie auf einem Desktop. Alles was man als Web2.0 Feature oder Anwendung bezeichnet, wäre technisch schon seit langem so machbar gewesen. Web2.0 ist also mehr eine Idee, vorhandene Techniken anders einzusetzen. Hinter Web2.0 steht auch eine veränderte Auffassung dem Internet gegenüber. Der soziale Gedanke prägt Portale wie Wikipedia (Wissensverbreitung) YouTube (Austausch von Videos) sowie MySpace oder Xing (soziale Kontaktbörsen). Im Prinzip kann jeder von seinen neuen Erfindungen für das Internet behaupten, es wäre eine Web2.0 Anwendung.
Web2.0 Farben und Designs
Alle Web2.0 Portale verwenden einen ähnlichen Farbstil. Es kommen fast immer helle, frische, frühlingshafte Farben zum Einsatz, die immer sehr kräftig sind. Typische Homepages im Web2.0 Stil sind also gleich an ihrer Farbgebung erkennbar. Hinzu kommt die Verwendung von Schatten und Verlaufseffekten in Grafiken, Logos und Bannern. Wie Sie unschwer erkennen können, orientiert sich unsere Homepage ebenfalls am Web2.0 Farb- und Design Stil. Das nach unten gespiegelte Logo ist ebenfalls ein Element eines typischen Web2.0 Designs.
Techniken
Web2.0 Anwendungen setzen stark auf JavaScript. JavaScript ist eine kleine Programmiersprache, welche von den meisten Webbrowsern verstanden wird. Mit JavaScript ist es möglich, den Inhalt einer Homepage dynamisch zu verändern. In jeder modernen Homepage, welche sich ziemlich komfortabel bedienen lässt, kommt vor allem beim Ausfüllen von Formularen Ajax zum Einsatz. Ajax ist eine Methode mit JavaScript aktiv in das Aussehen und die Bedienung der Homepage einzugreifen.
In letzter Zeit sind zudem viele gute neue Ideen entstanden, welche alle mit auf den Zug Web2.0 aufgesprungen sind. Dazu gehören unter anderem Tags, das sind Schlagworte, welche man zu einem Artikel zuordnet und je nach Häufigkeit unterschiedlich groß in einer sogenannten Tagcloud oder auch Mindmap zusammenfasst. Ein weiteres Element ist die sogenannte Sitemap. Dies ist ein Inhaltsverzeichnis mit Links zu allen verfügbaren Seiten der Homepage. Unsere Homepage verwendet sowohl eine Tagging Cloud als auch eine Sitemap. Sie können sich somit leicht ein Bild davon machen und die beiden Techniken ausgiebig auf unseren Seiten testen.
Gerüchte
In letzter Zeit wurde wir oft gefragt, ob unsere Homepage eine Web2.0 Seite ist, oder ob wir Web2.0 einsetzen. Wie Sie jetzt wissen, ist Web2.0 nichts weiter als ein Oberbegriff für Farben, Techniken und eine neue Sichtweise auf die Möglichkeiten des Internets. Somit gibt es "Das Web2.0" eigentlich gar nicht. Flash, animierte Bilder, Sounds, PHP und so weiter gibt es schon lange und sind keine Web2.0 Errungenschaften. Sie kommen nur typischerweise in Web2.0 Anwendungen mit zum Einsatz.
Web 2.0 und Barrierefreies Webdesign
In Zusammenhang mit Web2.0 und der intensiven Benutzung von JavaScript kommt man schnell in Konflikt mit der Barrierefreiheit. Homepages, welche sich nicht komplett, sondern dynamisch ändern, lassen sich so gut wie gar nicht von einem Vorlesebrowser vorlesen, da dieser nicht bemerken kann, dass sich etwas geändert hat, wenn er überhaupt JavaScript unterstützt. Auch ältere Menschen bekommen manchmal gar nicht mit, dass ohne ihr direktes Zutun durch Klicken etwas auf der Homepage neu erschienen ist. Zwar nehmen komfortable Formulare die eine oder andere Barriere weg, bauen aber neue Barrieren auf, wenn Ajax gar nicht funktionieren kann, da der Webbrowser JavaScript nicht versteht. Unser Ansatz ist es, Web2.0 Ideen aufzugreifen und diese möglichst ohne JavaScript umzusetzen oder zumindest so zu implementieren, dass die Homepage auch ohne JavaScript nutzbar ist. Wir bringen also Web2.0, Barrierefreies Webdesign, Sicherheit und Design für Sie "unter einen Hut".
Was bringt Web2.0 für ihre Homepage
Die Verwendung von Farben und Stilelementen ist für jede Homepage jederzeit möglich und auch barrierefrei umsetzbar. Möchte man mit der Zeit gehen und ein modernes, dynamisches Image vermitteln, macht sich eine Website im Web2.0 Kleid immer gut. Unter bestimmten Umständen kann es für Sie natürlich auch Sinn machen, bewusst genau in eine andere Richtung zu gehen. Der Einsatz von Ajax und JavaScript sollte aber nur unter Vorbehalt geschehen und macht auf vielen Homepages einfach keinen Sinn. Denn so schön und modern eine Homepage auch sein mag, mit Barrierefreiheit erreicht man einfach mehr Menschen als durch optische Raffinessen. Je nach Zielgruppe und Art ihrer Homepage beraten wir sie gerne, welche Elemente gut einsetzbar sind und auch Sinn machen würden.